Rechtsrahmen & Cannabis-Gesetz in Spanien
Den rechtlichen Status von Cannabis Social Clubs und privaten Vereinen in Madrid verstehen
Rechtsrahmen von Cannabis Social Clubs
Cannabis Social Clubs (CSCs) in Spanien operieren innerhalb eines komplexen Rechtsrahmens. Während Cannabis-Anbau, Besitz und Konsum für den persönlichen Gebrauch in privaten Räumen keine Straftaten sind, bleiben Verkauf und öffentliche Verteilung von Cannabis nach spanischem Recht illegal.
Cannabis Social Clubs fungieren als private, gemeinnützige Vereine. Nach spanischem Recht (Artikel 22 der spanischen Verfassung und Organgesetz 1/2002) haben Bürger das Recht, Vereine zu gründen. CSCs nutzen dieses verfassungsmäßige Recht, um Organisationen nur für Mitglieder zu schaffen, in denen Cannabis kollektiv angebaut und unter Mitgliedern verteilt wird - niemals an die Öffentlichkeit verkauft.
Diese Vereine müssen transparent arbeiten, ordnungsgemäße Aufzeichnungen führen, strikten Zugang nur für Mitglieder sicherstellen und jede Form öffentlicher Werbung oder kommerzieller Aktivität vermeiden. Das Schlüsselprinzip ist, dass alle Aktivitäten in einer geschlossenen, privaten Umgebung stattfinden, in der Mitglieder sich freiwillig zusammengeschlossen haben.
Wichtige Rechtsprechung
Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat wichtige Präzedenzfälle bezüglich Cannabis Social Clubs geschaffen. In seinem Urteil STS 484/2015 erkannte das Gericht die Legitimität von Cannabis Social Clubs an, wenn sie strikt nach festgelegten Richtlinien operieren: Zugang nur für Mitglieder, gemeinnützige Struktur, transparente Arbeitsweise und Anbau begrenzt auf die kollektiven Bedürfnisse der Mitglieder.
Jedoch hat das Gericht auch gegen Clubs entschieden, die mit kommerzieller Absicht arbeiten, uneingeschränktes Mitgliederwachstum zulassen oder keine angemessenen Kontrollen aufrechterhalten. Die rechtliche Toleranz von CSCs hängt vollständig von ihrer Einhaltung des nicht-kommerziellen, privaten Vereinsmodells ab.
Warum Cannabis Clubs Keine Adressen Veröffentlichen
Ein grundlegender Aspekt des Rechtsrahmens ist die private Natur von Cannabis Social Clubs. Die öffentliche Veröffentlichung von Adressen würde dem Prinzip widersprechen, als privater, nur für Mitglieder zugänglicher Verein zu arbeiten.
Das spanische Recht verlangt, dass Cannabis-Aktivitäten in privaten Räumen stattfinden, abseits der öffentlichen Sicht und des öffentlichen Zugangs. Die öffentliche Verfügbarmachung von Club-Standorten würde Aufmerksamkeit erregen und den Verein potenziell rechtlichen Herausforderungen aussetzen.
Deshalb teilen legitime Clubs ihre Adressen nur mit genehmigten Mitgliedern und nutzen einladungsbasierte Systeme zur Zugangskontrolle. Diese Schutzmaßnahme stellt sicher, dass Clubs der rechtlichen Anforderung entsprechen, als wirklich private Vereine zu operieren.
Unsere Transparenzerklärung
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Wir sind eine Informationsplattform, die Aufklärung über Cannabis Social Clubs in Madrid bietet. Wir sind nicht verbunden mit, angestellt bei oder Vertreter von Cannabis Clubs.
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Wir verkaufen, verteilen oder erleichtern den Verkauf von Cannabis nicht. Wir bieten Informationen und vermitteln Kontakte zwischen potenziellen Mitgliedern und privaten Vereinen.
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Club-Adressen werden niemals öffentlich auf unserer Plattform veröffentlicht. Sie werden nur mit genehmigten Mitgliedern über private Kanäle geteilt, die von den Clubs selbst verwaltet werden.
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Alle auf unserer Plattform aufgeführten Clubs arbeiten als gemeinnützige private Vereine nach spanischem Recht. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, und jeder Club entscheidet unabhängig, wen er als Mitglied akzeptiert.
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Wir fördern verantwortungsbewussten Konsum, Schadensminderung und vollständige Einhaltung der spanischen Cannabis-Gesetzgebung. Diese Seite dient Bildungszwecken und fördert keine illegalen Aktivitäten.
Rechtliche Fragen & Antworten
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